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Toyota implementiert ORTEC-Tourenplanungssoftware zur Optimierung des europäischen Distributionsnetzes07 Mai 2008

„Mit Shortrec wollen wir auch den CO2-Ausstoß senken“

„Die Tourenplanungssoftware Shortrec von ORTEC liefert einen wesentlichen Beitrag für die Optimierung unseres Logistiknetzwerkes“, so Edward Peeters, Senior Manager Transportation Department des Toyota Parts Centre Europe (TPCE) in Belgien. Der größte Autofabrikant der Welt implementierte Shortrec zur Unterstützung von taktischen und strategischen Entscheidungen. „Mit dem Einsatz von Shortrec wollen wir außerdem eine Senkung des CO2-Ausstosses bis 2010 um 10% erreichen.“



In Europa hat Toyota mit Hilfe von Shortrec eine jährliche Einsparung von 200.000 Euro realisiert. „Das ist einerseits auf die Optimierung des Distributionsnetzes zurückzuführen und andererseits auf die Tatsache, dass wir dank eines besseren Einblicks in die Transportplanung auch über eine bessere Verhandlungsposition mit unseren Transporteuren verfügen.“ Toyota nutzt 40 Logistikdienstleister (Forwarder und Transportfirmen) innerhalb und außerhalb von Europa. Da Toyota die Strecken seiner Distributionspartner selbst berechnet, hat das Unternehmen mehr Kontrolle über die Aktivitäten der Transportfirmen. „Wenn ein Transportunternehmen also meint, nur eine bestimme Anzahl von Strecken übernehmen zu können, sind wir dank Shortrec in der Lage dessen Richtigkeit zu überprüfen. Damit verfügen wir über eine stärkere Verhandlungsposition bei der Besprechung der Streckenanzahl und der Kosten“, so Edward Peeters.

Studie in Deutschland
Als Pilotprojekt wurde - in Zusammenarbeit mit Kenneth Sörensen von der Uni-versität Antwerpen und Patrick Schittekat von ORTEC – die Optimierung des Netzwerkes in Deutschland abgeschlossen. Hierbei wurden von 100 potentiellen Standorten 20 Cross-Docking Center ausgewählt und somit für 650 Händler ein optimales Netzwerk eingerichtet. „Einerseits ging es uns um die Zuweisung von Cross-Docking Center. Andererseits war es uns wichtig, festzustellen, welche Art der Belieferung (aus Kostengründen) optimal wäre: eine direkte Belieferung oder die Belieferung über ein Cross-Docking Center“, so Patrick Schittekat.

Edward Peeters ist über die Zusammenarbeit mit ORTEC äußerst zufrieden. „Dieses erste Projekt bildete für uns die Basis für weitere Studien. Wir beschäftigen uns derzeit zum Beispiel mit einer Studie in Irland, wobei wir die heutige Situation analysieren und anhand mehrerer Szenarien das beste Distributionskonzept und die optimalen Strecken berechnen. Wir wollen in Zukunft noch weitere Analysen für Europa, und insbesondere die Grenzgebiete, erstellen. Derzeit werden Strecken hauptsächlich regional geplant. Diese Situation möchten wir gerne in Zusammenarbeit mit ORTEC und den Transporteuren optimieren. Außerdem wollen wir Shortrec auch für die Analyse und Optimierung unserer internationalen Inboundlogistik auf regionaler Ebene einsetzen.“

Projekt Optimalisierung Ladekai
Ein anderes Projekt, mit dem Toyota sich beschäftigt, ist die Automatisierung und Steuerung der Lade- und Entladevorgänge von ungefähr 250 LKWs. „Momentan wird manuell erfasst, wo sich welcher LKW befindet, wann und wo er beladen oder entladen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese Prozesse gemäß einem strikten Schema ausgeführt werden, so dass keine Verzögerungen entstehen. Mit ORTEC können wir diesen Prozess visualisieren und neu planen, wenn sich unvorhergesehene Änderungen ergeben, zum Beispiel wenn einer der LKWs zu spät eintrifft.“

Über das Toyota Parts Centre Europe (TPCE)
Das Toyota Parts Centre Europe (TPCE), das seinen Sitz seit 1993 in Diest (Belgien) hat, umfasst eine Lagerfläche von mehr als 100.000 qm. Hier treffen Toyota-Ersatzteile aus verschiedenen Werken und von verschiedenen Lieferanten ein. Von hier aus werden die Teile an gut 3500 Händler in 22 Ländern geliefert. Um die Vorräte so lang wie möglich zu halten, werden die Händler nach dem „Just In Time“-Prinzip beliefert. Tagsüber schicken die Händler ihre Bestellung an Toyota und spätestens am nächsten Morgen werden die bestellten Teile per LKW geliefert. Die Belieferung erfolgt sowohl direkt als über die oben genannten Cross-Docking Center des betreffenden Logistic Service Provider (LSP).